January 31, 2018
Hausarbeiten – so kommt ihr in den Workflow

Hausarbeiten – so kommt ihr in den Workflow

Da waren Sie wieder meine 3 Probleme: Klausuren, früh aufstehen und HAUSARBEITEN schreiben. Hausarbeiten rauben regelmäßig dem Großteil der über 1 Millionen Studenten in Deutschland die Nerven. Oftmals nicht zuletzt deshalb, weil man in der Uni kein Modul wissenschaftliches Arbeiten im Umfang des Studiengangs hat. Vor allem aber, weil man keinen Workflow hat und man meistens viel zu viel Zeit an den falschen Stellen investiert scheitern viele wissenschaftlichen Arbeiten regelmäßig.

Deshalb möchte ich dir heute einmal ein paar Tipps aus der Praxis zeigen, nämlich wie du zum passenden Workflow für Haus- und Seminararbeiten kommst. Wenn du weitere Tipps rund um das Thema „schneller lernen und bessere Noten um Studium bekommen“ suchst findest du diese auf meiner Webseite.

Zunächst solltest du eine Planung durchführen. Anstatt sofort in den Schreibprozess zu starten solltest du dir erst einmal Gedanken darüber machen, wie du vorgehen willst. Im Prinzip handelt es sich bei deiner wissenschaftlichen Arbeit also um ein kleines Projekt. Stell dir einmal vor ein ganzer Trupp Bauarbeiter würde von jetzt auf gleich ein kleines Haus aus dem Boden stampfen ohne vorher geplant zu haben wie es aussehen soll. Das Ende vom Lied wäre ein Haus, welches instabil ist und vielleicht auch sehr merkwürdig aussehen würde. Warum? Weil jeder eine andere Vorstellung vom Endprodukt hat.

Genauso verhält es sich mit Hausarbeiten. Du hast deine Vorstellungen, die Uni hat Ihre Vorgaben und der Dozent hat nochmal ganz andere Vorstellungen. Deshalb orientiere ich mich immer am folgenden Konstrukt beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten:

  1. Organisation und Planung
  2. Recherchieren & Auswerten
  3. Schreiben & Überarbeiten

Im ersten Schritt solltest du dir ganz klar darüber bewusst werden, welche formalen Vorgaben überhaupt an die Hausarbeit bzw. wissenschaftliche Arbeit gestellt werden. Die Universität gibt im Normalfall einen „Leitfaden wissenschaftliches Arbeiten“ heraus. Oftmals weiß man das aber leider nur, wenn man darauf explizit hingewiesen wird. Danach solltest du dir das passende Thema suchen und den richtigen Titel formulieren. Dabei solltest du wirklich großen Wert darauf legen, dass du dich an die Vorgaben zur „Wissenschaftlichkeit“ hältst.

Meistens wird der erste Schritt stark vernachlässigt. Folgen können sein, dass du deinen Titel in der Hausarbeit immer wieder veränderst oder aber der Inhalt nicht zum Titel passt. Klingt jetzt echt banal, oder? Es hat aber zur Folge, dass deine Arbeit mit unzureichend bewertet werden könnte. Spätestens in der Bachelorarbeit würde dir diese Angewohnheit auf die Füße fallen.

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Plane deine Zeit und vor allem die Kosten! Du schreibst nicht 24/7 und unendlich viel Geld hast du auch nicht, oder? Aus diesem Grund solltest du ganz genau planen, wann du Zeit investieren kannst und wie viel Kosten durch beispielsweise Interviews oder Forschungen anfallen könnten. So behältst du den Überblick und tust auch aktiv etwas gegen die Schreibblockade.

Aus meiner Sicht fallen gerade in den ersten Bereich noch einige weitere Schwerpunkte, die deine wissenschaftliche Arbeit klar von einer schlechten Leistung unterscheidet. Wenn du wissen möchtest, welche Punkte ich meine dann wirf doch einmal einen Blick auf meinen Videokurs „Hausarbeiten schreiben. Dort gehe ich natürlich auch auf weitere Besonderheiten der nächsten beiden Punkte ein.

Kommen wir zum zweiten Punkt. Kannst du dir vorstellen, dass das Besuchen der Bibliothek im heutigen Zeitalter ein Zeiträuber ist? Nein? Okay pass auf. Viele Studenten verbringen sehr viel Zeit damit Bücher zu wälzen deren Inhalte gar nicht klar sind. Stell dir also mal vor du suchst etwas zu einem ganz bestimmten Thema und holst dir vermeintliche Standardlektüre dazu in der Bibliothek. Nachdem du in die Bücher reingelesen hast stellst du fest: „Da ist nicht drin was drauf steht.“ Ärgerlich? Nein. Zeitverschwendung! Ich würde auf Onlinemedien, wie eBooks oder Google Books setzen. Du findest dort sofort was du suchst oder was du eben auch gar nicht erst lesen musst, weil es dir nicht hilft.

Des Weiteren kann ich dir nur empfehlen auf Literaturverzeichnissoftware zurückzugreifen. Frag dazu einfach mal bei euch in der Universität nach, welche ihr umsonst bekommen würdet. Der Vorteil für dich ist ganz klar; du zitierst nicht mehr falsch und das Literaturverzeichnis erstellt sich von selbst. Wenn du es mir nicht glaubst solltest du es unbedingt einmal selber ausprobieren. Dies spart Zeit für Korrektur und händische Erstellung eines Literaturverzeichnisses.

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Der dritte im Bunde „Schreiben und Überarbeiten“. Zu Beginn habe ich immer unglaublich lange für das Schreiben gebraucht. Warum? Ich habe den großen Fehler gemacht und versucht von Beginn an alles perfekt zu formulieren. Dumm nur, dass ich am Ende diese Sätze wieder gelöscht habe, weil sie nicht mehr zum Rest der Hausarbeit gepasst. Deshalb empfehle ich dir folgendes: Schreib einfach drauf los. Vergiss Rechtschreibung, Grammatik und tolle Formulierungen. Aller Anfang ist schwer, deshalb ist es umso besser, wenn du einfach anfängst. Korrigieren wirst du es später so oder so.

Der Schweinehund der wissenschaftlichen Arbeit: „Seitenzahl erreichen“. Oftmals denkt man sich während des Schreibens, dass man niemals den Umfang erreichen wird. Aus der Praxis kann ich dir jedoch sagen, dass du mit Sicherheit sogar zu viel schreiben wirst. Deshalb solltest du am Ende prüfen, ob doppelte Formulierungen vorkommen. Auch können Tools, wie Woxikon dabei helfen Synonyme für andere Wörter zu finden.

Am Ende steht der Abschlusscheck an. Denk bitte daran die passende Anzahl an Exemplaren abzugeben und unbedingt zu prüfen, ob du die eidestaatliche Erklärung eingehangen und auch unterschreiben hast – daran soll es doch nicht scheitern oder?

Mehr zum Thema findest du im bereits erwähnten Kurs „Hausarbeiten schreiben“.

Gutes Gelingen wünscht dir Daniel von Studenten-Tipps!

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