March 22, 2017
Referate halten – So meisterst du sie erfolgreich

Referate halten – So meisterst du sie erfolgreich

Referate halten – So bist du erfolgreich

Referate verfolgen Studenten über die gesamte Uni-Laufbahn. Mindestens einmal pro Semester muss i.d.R. jeder Student ein Referat halten und das löst die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Manche haben überhaupt kein Problem damit vor Menschen zu sprechen und andere verfallen in blanke Panik. Doch auch der geborene Entertainer kann ohne fachliche Kompetenzen beim Studium nicht glänzen.

In der Schule waren die Anforderungen häufig noch sehr gering. Bei einem Vortrag konnte man die meisten Lehrer mit einer einfacher PowerPoint-Präsentation oder einem Video beeindrucken. Kommen dann in der Uni die ersten Referate, sind viele Studenten erst einmal überfordert. Dabei gibt es gerade online viele Hilfestellungen, um sich die Themenfindung und Vorbereitung zu erleichtern. Gute Tipps findest du zum Beispiel auf Uniturm.de , dem größten Wissensnetzwerk für deutschsprachige Studierende.

Damit dein nächstes Referat optimal gelingt, zeigen wir dir hier, wie du Referate erfolgreich vorbereitest, präsentierst und selbst den Horror des Gruppenreferats meisterst.

Ein Thema finden

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Die meisten Studenten wollen immer das, was sie nicht haben können. Ist ein festes Thema für das Referat vorgegeben, lässt das zu wenige Freiheiten und ist eigentlich gar nicht ihres. Können sich die Studenten dann in einem Seminar ein Thema aussuchen, ist die Auswahl wieder viel zu groß. Doch gerade die Möglichkeit sich selbst ein Thema auszuarbeiten solltest du nutzen, um etwas zu finden, was wirklich deinen Interessen entspricht. Dadurch wird es dir viel leichter fallen, dich zu motivieren und Fragen für deine Referate zu finden.

Doch auch wenn dir ein Thema vorgegeben wird, ist letztlich noch nicht alles in Stein gemeißelt. Solltest du feststellen, dass du mit der Vorgabe gar nichts anfangen kannst, lohnt es sich auch immer, das persönliche Gespräch mit dem Dozenten zu suchen oder diesem zumindest eine Mail zu schreiben. Dein Dozent kann dir bei der Erarbeitung einer anderen Fragestellung helfen, das Thema eingrenzen, Literaturvorschläge machen oder im besten Fall sogar ein neues Thema zuteilen.

Um dir einen groben Überblick über dein Thema zu verschaffen, geht es nun an die erste Literaturrecherche. Dabei ist es wichtig, dir die Quellen gleich zu notieren, damit du sie später noch einmal zu Rate ziehen und in deinem Quellenverzeichnis angeben kannst.

Das Referat ausarbeiten

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Plane auf jeden Fall ausreichend Zeit für die Vorbereitung ein, damit du kurz vor der Präsentation nicht in Panik verfällst. Denn im Studium ist es erforderlich, so gut im Thema zu stehen, dass auch Zwischen- oder Zusatzfragen problemlos beantwortet werden können. Gerade wenn das Referat benotet wird, hinterfragt der Professor meist Hintergründe oder Zusammenhänge. Da heißt es: mit Wissen glänzen.

Da es bei Referaten häufig nicht um die Zusammentragung von Wissen, sondern vielmehr um die Beantwortung einer Fragestellung oder die Begründung einer These geht, müssen diese zuerst klar formuliert werden. Daraus ergibt sich dann ein roter Faden für dein Referat: Welche Fakten brauche ich, um meine Frage zu beantworten (Hauptteil)? Zu welcher Schlussfolgerung komme ich (Schluss)? Je früher du eine Gliederung hast, umso besser und strukturierter kannst du arbeiten.

Während der Ausarbeitung solltest du darauf achten, nur das Wichtigste in die Präsentation einzubringen. Unnötige Details langweilen deine Zuhörer und prägt sich auch niemand ein. Weiterhin musst du auch immer die Zeitvorgabe des Profs im Auge behalten und zwischendurch schon mal proben, ob du diese erheblich überziehst oder unterschreitest. Beides sollte idealerweise vermieden werden.

Ist das Referat fertig ausgearbeitet, gehört an das Ende auch immer eine Zusammenfassung deiner Thesen, Argumente und der Schlussfolgerung. So behalten deine Zuhörer die wichtigsten Aussagen deiner Präsentation im Kopf. Musst du im Anschluss eine Diskussion führen, solltest du ca. 3 Fragen vorbereiten, die du in der Gruppe stellen kannst. Diese Fragen sollten immer etwas mit einer persönlichen Einschätzung oder Meinung zu tun haben, damit sich auch jeder dazu äußern kann. Bist du sehr nervös, kannst du auch vor dem Referat einem Kommilitonen deine Diskussionsfragen zukommen lassen, damit derjenige den Anfang der Diskussion machen kann.

Medien: Weniger ist mehr

Es ist heute bei fast jedem Referat Pflicht, mindestens ein Medium zu verwenden. Für Handouts gibt es häufig institutsbezogene Vorgaben wie diese auszusehen haben. Bei PowerPoint, Keynote oder ähnlichen Programmen, hast du prinzipiell mehr Freiheiten. Dennoch gibt es auch dabei einiges zu beachten.

Halte dich mit Gestaltungsmitteln, Farben oder auffälligen Übergängen zurück. Diese lenken nur von deinem Inhalt ab. Auf deinen Folien darf nie genau das zu sehen sein, was du auch vorträgst, sondern größtenteils nur Bilder, Grafiken, Tabellen oder ähnliches. Zudem müssen natürlich dein Thema, deine Gliederung, These oder Fragestellung, Quellenangaben und die Diskussionsfragen vermerkt sein. Kurze, notwendige Stichpunkte zum Inhalt sind selbstverständlich auch erlaubt.

Ist dein Referat etwas länger, kannst du auch eine Art Wegweiser auf deinen Folien einfügen. An einer unauffälligen Stelle in blasserer Farbe kannst du angeben, an welcher Stelle der Gliederung sich diese Folie und damit dein Referat befindet.

Dein Referat üben

Um dich bei einem Referat sicher zu fühlen, ist ausreichend Übung ein Muss. Aber Achtung: Wer seinen Text auswendig lernt, verfällt schnell in Panik, sobald etwas nicht nach Plan verläuft. Frage deswegen einen Kommilitonen bzw. Freund, ob du vor ihm deine Referate halten kannst. So hast du eine Einschätzung, wie authentisch und professionell du bist.

Gruppenreferate

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Vermutlich mag es niemand, denn selbst mit Freunden aus dem Studiengang artet ein Gruppenreferat meist in Stress und Chaos aus. Um das zu meistern, ist Organisationstalent gefragt. Beschließt gleich zu Beginn, ob ihr ernsthaft vorhabt, euch regelmäßig zu treffen oder ob alles per Mail abgestimmt wird. Damit ein Gruppenreferat funktioniert, sind festgelegte Deadlines, gute Kommunikation und vorheriges Üben unerlässlich.

Kennt ihr die Macken eurer Gruppe schon, gehört es oft auch zur Gruppenarbeit in den sauren Apfel zu beißen und ggf. mehr als andere zu machen. Hast du jemanden dabei, der faul ist, sollte ihm auch nur eine leichte Aufgabe gegeben werden. Das ist ärgerlich, aber letztendlich fällt auch seine schlechte Leistung auf dich zurück.

Dein Referat halten

Ist der große Tag endlich gekommen, muss alles erledigt sein: Handouts ausgedruckt, Präsentationen gespeichert und der Vortrag muss sitzen. Wenn möglich, sollte Kleidung vermieden werden, die von deinem Referat ablenken könnte (Neon-Farben/Printshirts etc.). Außerdem trägt es zu deiner Ausstrahlung bei, wenn du dich in deiner Kleidung wohlfühlst. Schon im Vorfeld musst du dir bewusst machen, dass du gut vorbereitet bist und ein kleiner Fehler oder Versprecher kein Weltuntergang ist.

Stehst du dann vor der Seminargruppe, solltest du auf eine gute Körpersprache, ein Lächeln und Blickkontakt achten. Ein sicheres Auftreten wirkt sympathisch und deine Zuhörer folgen dir so lieber. Neigst du dazu, zu schnell oder zu leise zu sprechen, kannst du entweder vorher jemanden bitten, unauffällig die Hand zu heben, wenn du unverständlich wirst. Oder du sprichst es generell vor deinen Zuhörern an, dass sie sich melden sollen, falls sie Probleme haben, dich zu verstehen.

 

Dieser Blogeintrag ist ein Gastbeitrag von Lena Weber von Uniturm.de.

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2 Gedanken zu “Referate halten – So meisterst du sie erfolgreichs”

  • 1
    Strap on am August 15, 2018 Reply

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    eebest8 back am June 21, 2018 Reply

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