April 07, 2017
7 Tipps wie du als Student stressige Zeiten überstehst, am Ball bleibst und glücklich wirst

7 Tipps wie du als Student stressige Zeiten überstehst, am Ball bleibst und glücklich wirst

Eigentlich macht dich dein Studium glücklich. Du hast deinen Studiengang bewusst ausgesucht, weil er dich interessiert. Du hast viele Freiheiten und kannst dich mit Inhalten beschäftigen, die dich deinem Traumjob Stück für Stück näher bringen. Soweit die Theorie. Meistens sieht deine Realität im Studium ein bisschen anders aus. Du hast so viel zu tun, dass es dir schwer fällt, positiv zu denken. Stressige Zeiten. Du hast das Gefühl, dass du dich mit unnützen Dingen befassen musst. Dinge, die dich runterziehen und dir deine Energie rauben. Manchmal ist es sogar so schlimm, dass du am liebsten alles hinwerfen würdest – Freiheiten und Traumjob ade! Doch keine Sorge – es gibt Abhilfe. Um auch in stressigen Studienzeiten gelassen zu bleiben, musst du an deinen Verhaltensweisen und an deiner Einstellung arbeiten. Wie das geht, zeige ich dir in diesem Artikel.

 

7 Tipps für stressige Zeiten

Damit du dein Lachen nicht verlernst und dein Studium wieder genießen kannst, habe ich sieben Tipps für dich, wie du als Student auch in stressigen Zeiten am Ball bleibst und glücklich wirst.

 

Tipp #1 Lasse dich nicht von Kleinigkeiten unterkriegen

Oft wirst du unglücklich oder bekommst schlechte Laune, weil du dich von Kleinigkeiten runterziehen lässt. Diese Kleinigkeiten begegnen dir zu Hauf über den Tag verteilt. Der Professor, bei dem du das dumme Pflichtseminar hast, wirkt ziemlich angsteinflößend auf dich. Dein Kommilitone nervt, weil er in der Vorlesung ständig irgendwelche Grunzgeräusche von sich gibt. Du findest keine gute Quelle für ein Kapitel deiner Hausarbeit und diesen einen Teilaspekt für die nächste Prüfung hast du auch noch nicht verstanden.

All das sind, bezogen auf deine Gesamtsituation, Kleinigkeiten, die dir aber deine Nerven rauben, wenn du dich zu sehr darauf konzentrierst. Anstatt dich innerlich fürchterlich aufzuregen, finde eine Lösung für die Dinge, für die du eine Lösung brauchst. Und ignoriere Tatsachen, an denen du nichts ändern kannst.

Damit meine ich natürlich nicht, dass du insgesamt ignorant gegenüber den Geschehnissen um dich herum werden sollst. Lasse sie dir nur nicht zu sehr zu Herzen gehen.

 

Tipp #2 Grenze dich ab

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Studenten neigen dazu, ihre gesamte Energie auf ihr Studium zu verwenden. Daran ist natürlich grundsätzlich erst einmal nichts verkehrt. Allerdings solltest du dich darum bemühen, ein paar Kraftreserven für andere Bereiche deines Lebens aufzusparen. Hierbei kann es sich um dein Lieblingshobby, um Freunde und Familie oder auch um Partys handeln. Es geht um alles, was Spaß macht und was du unter dem Begriff „Sozialleben“ verstehst. Baue diese Bereiche bewusst in deinen Zeitplan ein und grenze dich regelmäßig von deinem Studium ab. So bekommst du verdiente Pausen, dein Kopf wird frei und du kannst mit neuer Energie wieder voll durchstarten.

Tipp #3 Setze Prioritäten

Du kannst nicht alles schaffen. Das hast du sicher schon gemerkt und wirst es unterbewusst auch längst beherzigen. Mache dir doch einmal ganz bewusst klar, wo deine Prioritäten liegen und liste auf, was dir besonders wichtig ist und in welchen Bereichen du unbedingt gut abschneiden möchtest. Denn dann weißt du genau, was du zu tun hast. Dein schlechtes Gewissen, was aufkommt, wenn du dich bei einer Sache eher zurücklehnst, deine Prioritäten aber nicht klar geregelt hast, hat dann keine Chance mehr. Denn du kannst dich guten Gewissens den für dich wichtigen Aspekten deines Studiums widmen.

Tipp #4 Achte auf deine kleinen Erfolge

Dein Erfolg im Studium kommt nicht von heute auf morgen. Dein Studium ist eine Ansammlung von kleineren und größeren Erfolgen. Stressige Zeiten sind normal. Wichtig ist, dass du die kleineren Erfolge nicht übersiehst – sie nicht als selbstverständlich hinnimmst. Auch für die Klausur, in der es „nur“ ums Bestehen ging, hast du gearbeitet. Mit deiner Studienarbeit, die du auf den letzten Drücker geschrieben hast, bist du zwar nicht sehr zufrieden, aber du hast sie bestanden. Glückwunsch, dafür kannst du dir ruhig mal auf die Schulter klopfen. Mache dir deine Erfolge bewusst, nimm die Motivation und Gelassenheit aus diesen Erfolgen mit und arbeite an deinen bisherigen Misserfolgen. So werden auch diese bald zu Erfolgen, die dich glücklich machen. 

Tipp #5 Lass deinen Spaß nicht zu kurz kommen

Lernstrategien Studentenlogik, Studocu, Studium, Studenten, Bücher, Blog, StudeerSnel, Studieren, Uni, Campus, university, Universität, Hochschule, Studentenleben, Student, Abi, Hochschulreife, Abitur, Lernstrategie, SinneDu und dein Studium verbringt sehr viel Zeit miteinander. Sorge dafür, dass stressige Zeiten abwechslungsreich sind und generell Spaß machen. Natürlich kannst du nicht erwarten, dass dein Studium zu einer reinen Spaßveranstaltung mutiert. Du wirst dich konstant anstrengen müssen. Aber du kannst etwas dafür tun, dass du dich dabei nicht nur gelangweilt oder gestresst fühlst. Gestalte deine Lernumgebung angenehm. Suche dir für dich und deine Inhalte passende Lernstrategien, die dein Lernen spannender und gleichzeitig effizienter machen. Arbeite mit deinen Kommilitonen zusammen. Kurzum: lass dir etwas einfallen, was deinen Lernalltag belebt.

 

Tipp #6 Sei neugierig und stelle Fragen

Breche deine tägliche Routine immer mal wieder auf, indem du deine Neugierde stillst und dir Fragen stellst, die über deinen grundlegenden Lernstoff hinausgehen. Es gibt einen Einzelaspekt, der dir beim Lernen aufgefallen ist und dessen historischen Hintergrund du gerne erfahren würdest? Oder bist du vielleicht über eine Hypothese gestolpert und möchtest wissen, ob es nicht auch andere Sichtweisen auf das Problem gibt? Prima, nimm dir ein wenig Zeit und geh auf die Suche nach den Antworten auf deine Fragen. Das erweitert deinen Horizont und gibt dir das gute Gefühl, noch ein klein wenig mehr geleistet zu haben als eigentlich notwendig.

 

Tipp #7 Sieh die Dinge positivFröhlicher Student Studentenlogik, Studocu, Studium, Studenten, Bücher, Blog, StudeerSnel, Studieren, Uni, Campus, university, Universität, Hochschule, Studentenleben, Student, Abi, Hochschulreife, Abitur,

Zum Schluss der vielleicht wichtigste Tipp: achte auf deine Grundeinstellung. Eine positive Grundeinstellung bewirkt, dass du dich insgesamt besser fühlst und glücklicher bist. In deinem Studium gibt es ganz viele positive Dinge: deine tollen Kommilitonen, deine Freiheiten, dein Wissenszuwachs, deine unbegrenzten Möglichkeiten (Praktika, Auslandsaufenthalte, Forschungstätigkeiten), deine bestandenen Klausuren. Wenn du darüber nachdenkst, fällt dir sicher noch mehr ein. Also, gehörst du bisher eher zu den Nörglern, zu denen, die überall das Haar in der Suppe finden? Dann arbeite an dir. Konzentriere dich auf die positiven Seiten deines Studiums und deines Lebens. Es gibt sie reichlich – du musst sie nur wahrnehmen.

 

Fazit

Damit dein Studium nicht nur in der Theorie Spaß macht, kannst du in der Realität einiges dafür tun, um stressige Zeiten zu meistern. Achte einfach darauf, dass du konstant an dir, deinen Verhaltensweisen und deinen Einstellungen arbeitest. Stelle die positiven Seiten deines Studiums in den Mittelpunkt, konzentriere dich auf deine Erfolge und lasse dich bloß nicht durch störende Kleinigkeiten runterziehen. Studienstress kann dir so nichts mehr anhaben und du lässt dich von nichts und niemandem mehr aus dem Konzept bringen. Du bleibst motiviert am Ball und wirst ein glücklicher Student.

 

Autor

Nadine von studienscheiss.de

Nadine ist ausgebildete Lehrerin und arbeitet seit sechs Jahren an der Uni. Dort koordiniert sie einige Studiengänge, kümmert sich um die Organisation von Auslandssemestern und hilft Studenten bei Lernschwierigkeiten.

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