Studentenleben June 17, 2020
Stress im Studium: Wie Du an den Feiertagen entspannen kannst

Stress im Studium: Wie Du an den Feiertagen entspannen kannst

Für die meisten Studenten sind die Ferien nur zum Lernen da, und nicht zum Entspannen. Zeit für Familie und Freunde, ohne schlechtes Gewissen? Sowas gibt’s? Ja! Das gibt’s! Auch wenn Du Lernstress nicht immer völlig wirst vermeiden können, gibt es doch so einiges, was Du dagegen tun kannst. So bleibt der Stress im Semester und die Entspannung in den Ferien!

Das kannst Du gegen Stress in den Ferien tun

Wie schon gesagt, nicht immer wirst Du gegen Stress und einen vollen Terminplan in den Ferien herumkommen. Aber selbst dann kannst Du das Ausmaß dessen eindämmen und musst dich nicht bis an dein Limit verausgaben. Denn die Ferien sollten für dich eine Zeit zum Entspannen sein. Mit diesen Vorschlägen kannst Du dich dazu inspirieren lassen, mehr Zeit für dich zu nehmen und ohne schlechtes Gewissen zu relaxen.

Tipp Nr. 1: Versuche, regelmäßig zu wiederholen

Regelmäßig den Stoff deiner Vorlesungen zu wiederholen hört sich im ersten Moment nicht nach einer Traumvorstellung an. Es wird dir auf die lange Sicht aber viel Zeit und noch mehr Nerven sparen! Wenn Du also deinen Nachhauseweg mit Bus oder Bahn bestreitest, dann versuch doch das nächste Mal, deine Aufzeichnungen noch einmal durchzulesen, und sie zuhause in eine schöne Form zu bringen. Auf diese Weise hast Du den Stoff also schon dreimal gehört. Einmal in der Vorlesung, dann im Bus und schließlich zuhause.

Für viele Studenten ist es effektiver, regelmäßig mitzulernen, weil das Gehirn den Stoff viel besser aufnehmen und speichern kann. Anstatt vor den Prüfungen Bulimie zu Lernen, musst Du dann nur noch einmal kurz wiederholen. Falls das nichts für dich ist, dann versuche ein anderes Lernsystem zu finden, das auf lange Sicht für dich funktioniert und dir gute Ergebnisse bringt.

Tipp Nr. 2: Ein Plan kann helfen

Nicht jeder Mensch arbeitet gerne mit Plänen und To-Do Listen. Oft schreiben wir so viel auf, dass sie leicht außer Kontrolle geraten und zu lang werden. Das heißt aber nicht, dass To-Do Listen automatisch schlecht sein müssen. Wenn Du also eine To-Do Liste ausprobieren möchtest, dann versuche, wirklich nur die wichtigsten Aufgaben aufzuschreiben.

Aber selbst, wenn Du nicht gerne mit Listen arbeitest ist es immer eine gute Idee, all deine Aufgaben, Ideen und Gedanken auf Papier zu bringen. Sehr oft schieben wir diese nämlich nur vor uns her, weil sie wie ein unerklimmbarer Berg erscheinen. Für viele Menschen bringt es aber eine große Erleichterung alles aus ihrem Kopf auf Papier zu bringen. So ist es viel einfacher, sich an die Arbeit zu machen.

Dazu musst Du auch nicht zwangsläufig eine To-Do List schreiben. Du kannst auch eine Mindmap oder ein Moodboard machen, mit Lippenstift auf den Badezimmerspiegel schreiben oder hundert Post-it vollkritzeln und dann in einer beliebigen Reihenfolge aufhängen. Diese Vorgehensweise kann dir dabei helfen, den ganzen Gedankenmüll aus deinem Kopf zu bekommen. So ist es gleich viel einfacher, diese in Angriff zu nehmen.

Du musst keine der vorgeschlagenen Anregungen direkt durchsetzen. Es ist viel wichtiger, einen Weg zu finden, deine Gedanken zu ordnen und dadurch weniger Stress zu haben. Sei also kreativ und probiere mehrere Wege aus, bis Du eine Methode gefunden hast, die für dich funktioniert.

Tipp Nr. 3: Work smarter not harder

Jeder, der in seinem Leben auch nur eine einzige Haus-, oder Seminararbeit erledigen musste kennt die Situation, dass man über Stunden nur in die Luft starrt, ohne etwas zu machen. Wenn Du aber viel zu tun hast, willst Du deine Zeit auch effizient nutzen!

Damit Du möglichst viel Arbeit in der geringsten Zeit bewältigen kannst, ist es also wichtig eine Arbeitsweise zu finden, die für dich passt. Ein Weg, um deine Arbeit in Angriff zu nehmen ist zum Beispiel, dir einen Tagesplan zu erstellen mit den Aufgaben, die Du heute schaffen möchtest. Nimm dir dabei nicht zu viel vor und lass dir genügend Zeit. Meistens braucht man länger, als man gedacht hat.

Ein beliebtes und verbreitetes System, um die eigene Produktivität zu erhöhen ist, in Intervallen zu arbeiten. Das Zeitfenster, in welchem Du arbeiten möchtest, kannst Du selbst bestimmen. Die meisten Menschen wählen Intervalle zwischen mindestens 25 und maximal 50 Minuten betragen. Nach dieser Zeit kommt, je nach Intervalllänge, eine 5 bis 10-minütige Pause. Nach dem vierten Intervall sollte man eine halbstündige Pause einlegen. Der Sinn dahinter ist, dass man in einem begrenzten Zeitfenster viel fokussierter und damit effektiver arbeitet als ohne.

Damit Du das Optimum aus diesen Arbeitsintervallen herausholen kannst macht es Sinn, Ablenkungen wie Handy, Bücher und ähnliches für diesen Zeit zur Seite zu legen und dich ganz auf deine Aufgabe zu konzentrieren. In den Pausen kann man dann auftanken, Nachrichten checken oder ein kurzes Kapitel lesen. Wenn Du diese Art der Arbeitsaufteilung einmal ausprobieren möchtest wirst Du bald sehen, dass Du in kürzerer Zeit viel mehr schaffst!

Wenn diese Arbeitseinteilung nichts für dich ist, dann ist es trotzdem sinnvoll, dir eine Routine für deine Arbeit zurecht zu legen. Viele Abläufe gestalten sich dadurch für die Zukunft leichter, und werden dir dabei helfen, effektiver zu sein.

Tipp Nr. 4: Versuche, dir einen Tag in der Woche frei zu nehmen

Ein freier Tag in der Woche oder ein ganzes Wochenende, ohne an die Uni oder die Arbeit denken zu müssen ist für viele oft nur reines Wunschdenken. Regelmäßige und ausgiebige Rastzeiten sind aber wichtig für Körper, Seele und Geist. Wenn die anderen sechs Tage der Woche besonders intensiv für dich sind und Du viel Arbeit und Lernstoff hast, ist es gut, sich einen Tag in der Woche Zeit zu nehmen, zu entspannen und nichts oder nur sehr wenig für die Uni zu tun. So kannst Du eine frühe Überlastung vermeiden und hast unter der Woche mehr Energie, um voller Power den Unialltag zu meistern!

Tipp Nr. 5: Sei nett zu dir selbst

Nicht immer sind wir in Bestform. Unser Gemüt und unsere Leistung schwanken immer wie ein Pendel. Wenn Du also einmal nicht alles schaffst, oder einen Tag mehr Pause brauchst, als Du wolltest, dann bestrafe dich nicht auch noch selbst dafür. Es bringt dir die verlorene Zeit nicht zurück, sondern raubt dir nur noch mehr davon. Mach dich nicht verrückt deswegen, sondern starte einfach neu. Nett zu sich selbst zu sein und sich ab und an etwas zu Gönnen sollten zu einem gesunden und ausgewogenen Leben dazugehören!

Nicht immer läuft alles so, wie wir es uns wünschen, und Stress lässt sich nicht vermeiden. Und irgendwie wäre es auch kein Studentenleben, wenn man nicht zumindest einmal um 3 Uhr morgens noch an einem Essay schreibt. Die Ferien und Feiertage sollten aber trotzdem noch zum Entspannen da sein und dir neue Kraft und Energie für die nächste Zeit geben. Mit diesen Tipps gelingt dir das hoffentlich! Schöne Ferien!

Related posts
Die Schule schmeißen mag ja cool sein - aber für wie lange? Wir sind uns ziemlich sicher, dass jeder das
Wer kennt diese Situation nicht: Am Ende meines Geldes ist noch so viel Monat übrig! Gerade als Student/in hast du
Seien wir mal ehrlich, eine angemessene Kleidung für das Vorstellungsgespräch kann heutzutage ein sehr weitgefächerter Begriff sein. Natürlich wandeln sich

Leave a Reply

Your email address will not be published.